30. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees: Entscheidung für Köln und Dresden wegen Roter Liste
Auf der 30. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees in Vilnius sind bereits einige Entscheidungen
getroffen worden:
Der Kölner Dom wurde neben dem Djoudj Bird Sanctuary (Senegal), dem Ichkeul National Park (Tunesien) und der Ruinenstadt Hampi (Indien) von der Roten Liste der bedrohten Welterbestätten gestrichen.
Über die gute Nachricht für Köln berichten einige Zeitungen.
Auf der Website des UNESCO-Welterbezentrums kann man die Hintergründe nachlesen.
Auch das Thema Klimaschutz wurde im Zusammenhang mit der Bedrohung von UNESCO-Welterbestätten beraten. Das UNESCO-Welterbekomitee hat jetzt eine Strategie beschlossen um auf den Klimawandel zu reagieren.
Dresden wurde wegen dem geplanten Bau der Waldschlösschenbrücke auf die Rote Liste des bedrohten UNESCO-Welterbes gesetzt:
UNESCO setzt Dresdner Elbtal auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes (Pressemitteilung der Deutschen UNESCO-Komission)
Hier finden Sie frühere Berichte zum Kölner Dom:
Diplomarbeit: UNESCO-Weltkulturerbe : Motor oder Bremse der Stadtentwicklung in Köln?
Der Kölner Dom auf der roten Liste des bedrohten Welterbes

Ugranarasimha-Statue in Hampi (Indien) Photo:WIKIPEDIA, GNU








1 Godehard Matzel aus Frankfurt am Main schrieb am 13.07.2006:
Guten Tag,
kann mir als unbedarftem Bürger mal jemand erklären, welchen Nutzen der gemeine Bürger vom Weltkulturerbe hat?
2 Matthias Ripp aus Bamberg schrieb am 21.07.2006:
Der gemeine Bürger profitiert davon, daß das Kultur- und Naturerbe, das von außergewöhnlichem universellen Wert (outstanding universal value) für die gesamte Menschheit ist, für seine Kinder bewahrt wird. Wenn Sie mehr dazu lesen wollen empfehle ich unter www.unesco.de die Rubrik Welterbe aufzurufen, dort ist eine kurze Einführung in das Thema zu finden.
3 pompini schrieb am 06.06.2007:
sono eccitato circa questo luogo, buon lavoro!:)
4 Gregor aus Augsburg schrieb am 02.06.2008:
Hier möchte ich kurz einhaken: Der Titel des Weltkulturerbes wird nur "Objekten" verliehen, die, wie der Name es vermuten lässt, die weltweite Kultur geprägt haben und woraus sich die heutige Zeit entwickelt hat. Wenn z.B. eine Brücke zum Weltkulturerbe erklärt wird, bedeutet dies nicht weniger, als dass sie einen enormen technischen Fortschritt mit sich gebracht hat - von diesen Objketen lernen wir Menschen heute. Wir müssen das Rad nicht neu erfinden, sondern entwickeln es auf guter Basis weiter.
5 Blogg aus Hannover schrieb am 27.09.2008:
schaut nicht schlecht aus