Das UNESCO-Welterbe Cinque Terre

Eingestellt am 29. Oktober 2005 um 19:26 Uhr

Die einzigartige Kulturlandschaft der Cinque Terre ist seit 1997 UNESCO-Welterbe.

In der Begründung für die Aufnahme auf der Website des Welterbezentrums heißt es:


The Committee decided to inscribe this site on the basis of criteria (ii), (iv) and (v), considering that the eastern Ligurian Riviera between Cinque Terre and Portovenere is a cultural site of outstanding value, representing the harmonious interaction between people and nature to produce a landscape of exceptional scenic quality that illustrates a traditional way of life that has existed for a thousand years and continues to play an important socio-economic role in the life of the community.
Quelle:http://whc.unesco.org/pg.cfm?cid=31&id_site=826

Eine Beschreibung des Gebietes ist bei Wikipedia zu finden.
Zum Thema Tourismus steht dort:


Dennoch strömen von Frühjahr bis Herbst Unmengen von Touristen mit dem Zug in die Dörfer. Die Zuglinie hält in allen fünf Dörfern, in den benachbarten Strandbädern und La Spezia. Sie verläuft direkt an der Küste weitgehend in Tunneln und kommt meist nur in den Bahnhöfen ans Tageslicht. Ein Geheimtip sind die Cinque Terre aber schon lange nicht mehr: Touristen sind ein alltägliches Bild, der Massentourismus kann in den kleinen Dörfern jedoch nur schwer Fuß fassen.
Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Cinque_Terre

Auch bei meinem Besuch in der zweiten Oktoberwoche war von Nachsaison noch wenig zu spüren. Horden von Tagesbesuchern prägten das Bild.
Nur verhältnismäßig wenige Übernachtungsmöglichkeiten stehen dem Augenschein nach zur Verfügung. Der Besuch des Nationalparks ist gebührenpflichtig. Das Management der Stätte funktioniert scheinbar gut. Die Besuchermassen lassen dies allerdings auch notwendig erscheinen.
Neben den Schutz der Kulturgüter íst auch ein Bereich der Küste als Naturschutzgebiet eingetragen. Dort ist der natürliche Lebensraum von Meeressäugern wie Delphinen und Walen.

Die Gefahren durch den Massentourismus hat bereits ICOMOS in seinem Bericht im Rahmen des Antragsverfahrens 1996 betont:


There is a potential risk to this property from tourism, which could be exacerbated by eventual inscription on the World Heritage List. ICOMOS therefore urges the State Party to ensure through legislation and management that its essential qualities are protected and maintained.
Quelle:http://whc.unesco.org/archive/advisory_body_evaluation/826.pdf


Manarola, das zweite der Cinque-Terre Dörfer von La Spezia aus (Bildquelle: Matthias Ripp, 10/2005)


Straße zum Hafen vom Manarola (Bildquelle: Matthias Ripp, 10/2005)


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